Was 3D Druckverfahren und CNC ausmacht – das sollten Unternehmer wissen

Die klassischen Herstellungsverfahren verlieren nach und nach an Bedeutung. Durch die Digitalisierung sind moderne Fertigungsverfahren gefragt. Um sich langfristig gegen die Konkurrenz behaupten zu können, sind viele Unternehmen auf eine Umorientierung angewiesen. Es lässt sich nicht leugnen, dass sowohl der 3D Druck als auch die CNC Bearbeitung einige Vorteile mit sich bringen.

Doch um zu wissen, was sich für das eigene Unternehmen am ehesten lohnt, sollte man die beiden Fertigungsverfahren kennen. Werfen wir daher einen näheren Blick darauf, was die Herstellungsverfahren eigentlich ausmacht.

CNC Technologie

Die CNC Technologie basiert auf einer subtraktiven Fertigung. Als Grundlage dient ein Rohling. Bei diesem Rohling handelt es sich um nichts anderes als einen Materialblock.

Aus was für einem Material dieser Block besteht, hängt vom Unternehmen ab. Bezüglich der Materialien gibt es bei der CNC Technologie nämlich praktisch keine Grenzen. Es ist beispielsweise eine Bearbeitung von Kunststoff, Metall und Holz möglich. Vom Rohling wird nach und nach Material abgeschnitten, bis das gewünschte Objekt entsteht.

Dafür nutzt die CNC Maschine unterschiedliche Werkzeuge. Oft kommen Fräser zum Einsatz, weswegen die Geräte auch als CNC Fräsen bezeichnet werden. Hochwertige Modelle verfügen in der Regel über ein großes Repertoire an Werkzeugen. Der Begriff kann also etwas irreführend sein.Fakt ist, dass die CNC Technologie eine hohe Präzision ermöglicht.

Sogar Werkstücke, die von Menschenhand nicht produziert werden könnten, lassen sich durch CNC Maschinen herstellen. Der Fertigungsprozess ist weitgehend automatisiert. Es müssen jedoch einige Dinge ausgewählt werden, um ein optimales Ergebnis zu gewährleisten. Dazu gehören beispielsweise die Arten der Werkzeuge, die Drehzahlen der Werkzeuge und der Schneidpfad.

Des Weiteren gibt es zahlreiche Nachbearbeitungstechniken. Die CNC Technologie bietet also eine Menge Möglichkeiten. Vor allem dann, wenn der Bediener weiß, wie er mit den Maschinen umzugehen hat.

3D Drucktechnik

Im Gegensatz zur CNC Technologie basiert die 3D Drucktechnik nicht auf einem subtraktiven Verfahren. 3D Drucker benutzen ein additives Verfahren, um das gewünschte Objekt herzustellen.

Beim Fertigungsverfahren wird das gewünschte Werkstück Schicht für Schicht zusammengetragen. Dafür werden unterschiedliche Materialien verwendet. Der Druck ist beispielsweise mit flüssigen Materialien, geschmolzenen Materialien und Pulver möglich. In der Regel werden dafür Thermoplaste genutzt.

Doch 3D Drucker sind auch in der Lage mit anderen Materialien zu arbeiten. Sie kommen auch mit Keramik und Metall zurecht. Wobei es dabei natürlich auf das jeweilige Modell ankommt. Einige 3D Drucker sind vor allem für eine Art von Material und/oder Fertigungsverfahren ausgelegt.Ein großer Vorteil von 3D Druckern ist, dass sie in vielen Bereichen anwendbar sind.

Bereits jetzt kommen sie in der Automobilindustrie und der Medizintechnik zum Einsatz. Also zwei Bereiche, die sich grundlegend unterscheiden. Außerdem bieten 3D Drucker eine hohe Geschwindigkeit und Genauigkeit. Ein weiterer Faktor ist, dass sich Kosten und Gewicht von Werkstücken reduzieren lassen.

Ein Punkt, der die Wirtschaftlichkeit steigert und 3D Drucker für Unternehmen so interessant macht. Auch wenn die Maschinen bisher kaum von Privatpersonen genutzt werden, sind sie doch recht benutzerfreundlich. Sobald die erforderliche Datei ausgewählt wurde, müssen nur noch wenige Einstellungen vorgenommen werden, um den vollautomatischen Fertigungsprozess zu starten. Eine Überwachung ist dabei in der Regel nicht notwendig.